Eine Infektionskrankheit, umgangssprachlich ,,Infekt" oder ,,ansteckende Krankheit", ist eine durch Erreger hervorgerufene Erkrankung. Infektionskrankheiten zeigen ein breites Spektrum von zeitlichen Verläufen und Symptomen. Diese sind für den Erreger oftmals spezifisch. Sie können hoch akut in wenigen Tagen entstehen oder sich über Wochen, Monate, manchmal Jahre hinweg langsam entwickeln.
Es gibt lokalisierte - also auf konkrete Körpergebiete beschränkte - und generalisierte Infektionskrankheiten. Einige laufen bei einer nicht immungeschwächten Person nahezu unbemerkt (inapparent) ab oder äußern sich nur in leichten, unspezifischen Störungen des Allgemeinbefindens. Andere Krankheiten entwickeln ein hochdramatisches Krankheitsbild.
Auf diese meist schwer verlaufenden, septischen Infektionskrankheiten reagiert der Körper mit einem als systemisches inflammatorisches Response-Syndrom bezeichneten Reaktionsmuster, zu dem Fieber, beschleunigter Puls, erhöhte Atemfrequenz, auch Durst und Ruhebedürfnis gehören. Ausschlaggebend für den Verlauf und die Prognose einer Infektionskrankheit ist die Fähigkeit des Immunsystems, den Erreger zu eliminieren. Die Medizin hält für viele erregerbedingte Krankheiten spezifische Gegenmittel bereit (Antibiotika gegen Bakterien, Antimykotika gegen Pilze und Virostatika gegen Viren). Gegen einige Erreger gibt es die Möglichkeit der vorbeugenden Impfung. Auch heute können manche Infektionskrankheiten nicht definitiv geheilt werden.
Unterscheidung nach Eintrittspforte der Erreger
enterale Infektionen sind Infektionen bei der die Krankheitserreger über den Darm als Eintrittspforte in den Organismus eingedrungen sind. Der gesamte Verdauungstrakt (Mund, Rachen, Speiseröhre, Magen und der gesamte Darm) wird als das Innere eines Tunnels betrachtet, das selbst nicht zum Körperinneren gezählt wird. Der exakte Ort, an dem die Infektionserreger in das eigentliche Körperinnere eindringen, gilt als Eintrittspforte.
parenterale Infektionen sind Infektionen bei der die Krankheitserreger nicht über den Darm in den Organismus eingefallen sind. Im medizinischen Sprachgebrauch wird parenteral gleichbedeutend mit ,,direkt ins Blut" verwendet. Es können hier noch weitere Infektionswege abgegrenzt werden.
Die Zahl der Infektionskrankheiten ist groß. Wir gehen hier nur auf einige Wenige ein
Es gibt lokalisierte - also auf konkrete Körpergebiete beschränkte - und generalisierte Infektionskrankheiten. Einige laufen bei einer nicht immungeschwächten Person nahezu unbemerkt (inapparent) ab oder äußern sich nur in leichten, unspezifischen Störungen des Allgemeinbefindens. Andere Krankheiten entwickeln ein hochdramatisches Krankheitsbild.
Auf diese meist schwer verlaufenden, septischen Infektionskrankheiten reagiert der Körper mit einem als systemisches inflammatorisches Response-Syndrom bezeichneten Reaktionsmuster, zu dem Fieber, beschleunigter Puls, erhöhte Atemfrequenz, auch Durst und Ruhebedürfnis gehören. Ausschlaggebend für den Verlauf und die Prognose einer Infektionskrankheit ist die Fähigkeit des Immunsystems, den Erreger zu eliminieren. Die Medizin hält für viele erregerbedingte Krankheiten spezifische Gegenmittel bereit (Antibiotika gegen Bakterien, Antimykotika gegen Pilze und Virostatika gegen Viren). Gegen einige Erreger gibt es die Möglichkeit der vorbeugenden Impfung. Auch heute können manche Infektionskrankheiten nicht definitiv geheilt werden.
Unterscheidung nach Eintrittspforte der Erreger
Die Zahl der Infektionskrankheiten ist groß. Wir gehen hier nur auf einige Wenige ein

Jährlich erkranken ca. 60.000 Menschen neu an der durch Zecken übertragenen Lyme-Borreliose. Auslöser...

Allgemein
Seit einigen Jahren ist die Norovirus-Infektion von allen meldepflichtigen Erkrankungen, die...

Allgemein
Eine Rotavirus-Infektion gehört zur Gruppe der enteralen Infektionen, die besonders häufig...

Europaweit nehmen STD/STI - auch in Deutschland - wieder zu. Betroffen sind zunehmend auch Heterosexuelle...