THROMBOgen – Thrombose-Risiko frühzeitig erkennen

Thromboserisiko frühzeitig erkennen und vorbeugen. Hier gibt der Test THROMBOgen Auskunft, ob eine genetische Veranlagung mit vermehrter Neigung zur Thrombosebildung besteht. Mit dieser Information kann man sein persönliches relatives Risiko unter Berücksichtigung der Lebens- und Ernährungsweise bestimmen. Man erfährt aber auch, was man besser meiden sollte und was man tun kann, um das relative Risiko zu verringern.

  • Was ist eine Thrombose?
    Unter einer Thrombose versteht man den Verschluss eines Blutgefäßes durch ein Blutgerinnsel (Thrombus). Am häufigsten sind die tiefen Bein- und Beckenvenen betroffen. Entsteht ein Blutgerinnsel in den oberfläch-lichen Venen (Krampfadern), ist dies gesundheitlich meist harmlos. Im tiefen Venensystem des Beines dagegen ist das Risiko des Loslösens des Gerinnsels groß. Dieser Pfropfen fließt dann mit dem Blutstrom durch das Herz in die Lungenarterien und verstopft diese (Lungenembolie), dadurch kommt es zu einer plötzlichen Überlastung des Herzens mit der Gefahr des Herzstillstandes.
    Thromben können sich allerdings auch in den Herzhöhlen bilden. Risikofaktor für die Bildung eines Gerinnsels im Herzen ist das Vorhofflimmern. Sehr selten entstehen Blutgerinnsel in Arterien.
  • Wie häufig sind Thrombosen?
    Schätzungsweise erkranken jährlich etwa 3 von 1000 Frauen und Männern neu an einer Thrombose. Rund ein Drittel der Betroffenen bekommt innerhalb von acht Jahren erneut eine Thrombose, Männer etwa viermal häufiger als Frauen.
  • Was fördert die Entstehung von Thrombosen?
    Die Bildung von Thrombosen ist ein komplexer Vorgang und wird durch mehrere Faktoren begünstigt. Lebensweise (Sport, Rauchen…), Ernährungsweise, die Einnahme von Medikamenten spielen ebenso eine große Rolle wie die genetische Veranlagung und weiter zu spielen mit Ausflugsziele-harz. Verminderter Blutfluss durch langes Sitzen und starke Dehydrierung (Wasserverlust), wie es auch bei Langstreckenflügen auftreten kann, steigern ebenfalls die Thrombosegefahr.
  • Wer ist gefährdet?
    Jeder, der seine Lebensweise nicht der genetischen Veranlagung anpasst, denn bei ungünstige rgenetischer Veranlagung liegt das Thromboserisiko 80% höher, das Abortrisiko 3x höher als in der Normalbevölkerung. Rauchen erhöht das Risiko um den Faktor 35. Die Einnahme von oralen Kontrazeptiva und gleichzeitiges Rauchen steigert dieses Risiko um 150x gegenüber der Normalbevölkerung.
  • Wie kann man Thrombosen vorbeugen?
    Thrombosen beugt man am besten durch eine individuell geeignete Lebensweise vor. Die unterscheidet sich aber von einem Menschen zum anderen. Wer kennt nicht jemanden, der sein ganzes Leben geraucht hat und nie krank geworden ist, aber auch jemanden, der sein ganzes Leben „gesund gelebt“ hat und doch frühzeitig schwer erkrankt oder gestorben ist.
    Das Geheimnis sind unsere Gene. Nur die Kenntnis unserer Stärken und Schwächen erlaubt es eine für uns geeignete Lebensweise zu definieren. Im Extremfall kann einer Thrombose auch durch Einnahme von gerinnungshemmenden Medikamenten (Heparin, Acetylsalicylsäure) oder Antikoagulantien vorgebeugt werden.
  • Was bringt der Gentest?
    Der Gentest THROMBOgen gibt Auskunft, ob eine genetische Veranlagung mit vermehrter Neigung zur Thrombosebildung besteht. Mit dieser Information kann man sein persönliches relatives Risiko unter Berücksichtigung der Lebens- und Ernährungsweise bestimmen. Man erfährt aber auch, was man besser meiden sollte und was man tun kann, um das relative Risiko zu verringern.
  • Einsatzgebiet
    Patienten, bei denen einer der folgenden Punkte zutrifft, sind besonders gefährdet und es wäre ratsam den Gentest THROMBOgen durchführen zu lassen:
    • Thrombosegeschehen aller Art bei Patienten unter 50 Jahren
    • Gehäufte Fälle von Thrombosen in der Familie
    • Vor beabsichtigter Einnahme von Kontrazeptiva, vor einer Schwangerschaft, vor größeren Operationen bei Patienten mit persönlicher oder familiärer Thrombosegeschichte
    • Bei wiederholtem Abortus
    • Bei vorzeitiger Arteriosklerose
  • Welche Gene werden getestet?

Drei Gene spielen bei der Entstehung von Thrombosen eine besondere Rolle. Sie greifen in verschiedenen Abschnitten der Gerinnungskaskade ein.
Folgende Gene werden im erfasst:

Gen Häufigkeit heterozygoter Träger Häufigkeit homozygoter Träger
Faktor V Leiden  9,5% 0,7%
Faktor-II  Prothrombin  4,1%  0,2%
PAI-1  44% 24%
  • Vorteile
    • Aktive und wirkungsvolle Vorbeugung des Risiko
    • Lebens- und Ernährungsweise können durch diese Information das persönliche relative Risiko verändern

• Information über das, was man meiden sollte oder was man tun kann, um das relative Risiko zu verringern.
• Risikominimierung bei bestehender Veranlagung zu vermehrter Thromboseneigung

  • Material
    EDTA-Blut
  • Kosten
    Privat     GOÄ 3920, 3x 3922, 3x 3924    € 221,20
    IGel        GOÄ 3920, 3x 3922, 3x 3924    € 192,35