Das FEMgen – Sichere Hormonersatztherapie

 

  • Was ist eine Hormonersatztherapie?

Die Hormonersatztherapie ist der Versuch einen ausgeglichenen Hormonhaushalt, wie er vor der Menopause bestand, wieder herzustellen. Dies kann man durch die Einnahme von Hormontabletten, durch Applikation von Hormonpflastern bzw. -gelen oder auch durch Injektionen erreichen. Ziel einer Hormonersatztherapie ist es, die klimakterischen Beschwerden und besonders die gefürchtete Osteoporose zu verhindern.

  • Risiken einer Hormonersatztherapie
    Die Hormonersatztherapie ist ein Eingriff in den natürlichen Alterungsprozess, in dem der Körper dem Hormonspiegel einer jungen Frau ausgesetzt wird. Entsprechend den individuellen genetischen Veranlagungen kann dies bei unangemessener Dosierung zu Komplikationen führen. Dabei stehen Herzkreislauferkrankungen, Thrombosen sowie ein erhöhtes Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, im Vordergrund.

 

  • Wie kann man diese Risiken erkennen?

Nicht jede Frau wird beim Einsatz der Hormonersatztherapie diese Komplikationen erfahren. Ob sie ein erhöhtes relatives Risiko hat, ist größtenteils im genetischen Erbgut programmiert. Hier ist festgelegt, wie die Hormone im Körper verarbeitet werden. Durch die Bestimmung dieser genetischen Informationen mit FEMgen kann man das individuelle Risiko ermitteln.

  • Was ist FEMgen?
    Jede Frau ist ein Individuum und sollte auch so behandelt werden. Abhängig von ihrer genetischen Prädispostion verstoffwechselt jede Frau die Hormone etwas anders, d.h. bei einigen Frauen braucht man höhere Dosen an Hormonen um den gleichen therapeutischen Effekt zu erzielen als bei anderen. Bei wieder anderen sollte man bestimmte Präparate gar nicht einsetzen oder gänzlich auf eine Hormonersatztherapie verzichten und auf Alternativen zurückgreifen.
    Die Information hierzu liegt in den Genen.
    FEMgen ist ein genetisches Testprofil, das genau diese Veranlagung feststellen kann. Es gibt Auskunft darüber, ob bei der Metabolisierung von Oestrogenen schädliche Substanzen entstehen können, die beispielsweise das relative Brustkrebsrisiko erhöhen. Mit Hilfe von FEMgen lässt sich ermitteln, ob eine Patientin besonders viel von einer Hormonersatztherapie profitiert oder ob das Risiko der Nebenwirkungen größer ist, als der zu erwartende Nutzen. Es lassen sich gezielt für jede Patientin angepasste Formen der Therapie erstellen um das Verhältnis von Nutzen/Risiko besonders klein zu halten.

 

  • Was sagt der Test aus?

Der Test bildet die Grundlage einer gezielten Beratung und dient zur Findung einer individuellen Therapie. Das Risiko einer Hormonersatztherapie lässt sich gut einschätzen und ermöglicht so die Wahl der optimalen Therapieform.

  • Einsatzgebiet
    Jede Patientin, bei der eine Hormonersatztherapie angezeigt ist. Besonders bei Patientinnen, die vor den Risiken einer solchen Therapie Bedenken haben. Dieser Test gibt Aussage darüber, ob zu einer solchen Therapie zu raten ist oder Alternativen gewählt werden sollten.

 

  • Welche Gene werden getestet?
    CYP17A1, CYP1A1, CYP3A4, CYP1B1, COMT, ERPVU2, ERXBA1, GSTM1, GSTT1

 

  • Vorteile
    • Risikominimierung bei geplanter Hormonersatztherapie
    • Genaue Dosierung der Hormonersatztherapie

 

  • Material
    EDTA-Blut

 

  • Kosten
    Privat    GOÄ 3920, 9×3922, 9x 3924     € 542,94
    IGel      GOÄ 3920, 9×3922, 9×3924      € 472,13